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MARTINI
ON THE ROCKS
Erschütternd, nicht rührend |
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Bischof wird durchgenudelt: Limburg und kein Ende
Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. Foto: R. Eberle > Bistum Limburg Die Presse ist frei und darf auch unvorteilhafte Fotos von Bischof Dr. Peter Tebartz-van Elst veröffentlichen, z.B. jenes, das nach Erscheinen des Artikels „Geheime Parallelwelt“ im Spiegel (Nr. 24/2010) inflationär nachgedruckt worden ist: Es zeigt den gebürtigen Twistedener mit ausgebreiteten Armen und verzerrtem Gesicht. Was daran auszusetzen ist? Eigentlich nichts. Ein Schnappschuss fängt selten modellhafte Schönheit ein, selbst dann nicht, wenn ein Bischof gerade predigt. Die Momentaufnahme ist dennoch der Rede wert, denn sie wurde für eine Aussage missbraucht: Das Bild illustriert das Thema „Finanzaffären in der katholischen Kirche“ und lässt den Mann mit ausgebreiteten Armen im Bischofsornat wie einen „raffgierigen Kirchenfürsten“ erscheinen. Gegen das Bild konnte sich das Bistum Limburg nicht wehren, wohl aber gegen den Text, und es dokumentierte die Informationen, die dem Spiegel zur Verfügung gestellt worden sind. Danach stellt sich die Sache ein wenig anders dar. Vielleicht "rehabiliert" eine wenig beachtete Kleinigkeit den Limburger Bischof: Die Neubaupläne waren schon in der Amtszeit des Vorgängers von Tebartz-van-Elst geschmiedet worden. Sonntag, 15. August 2010 |
... oder wie
wir |
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*© MARTIN WILLING |