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St.
Antonius Kevelaer
Die St.-Antonius-Pfarrkirche Kevelaer heute. Entsprechend dem Gedanken, "das himmlische Licht in die Erdhaftigkeit der Kirche einzufangen und einzubinden, gestaltete der Kölner Glaskünstler Dieter Hartmann die 54 Felder des Portals mit 12.000 Prismen", heißt es auf der Homepage der Pfarrgemeinde St. Antonius Kevelaer. Die kleinen quadratischen Glassteine wurden eigens für diesen Auftrag patentiert und hergestellt. "Der Künstler fasste alle Gedanken zusammen in einem großen Lichtkreuz, das über alle Felder des Portals sich erstreckt. Damit wird dem Leidenskreuz des Hochchores von Bert Gerresheim mit dem 500 Jahre alten gotischen Corpus am Lebensbaum nun im Auferstehungsgedanken das Lichtkreuz entgegengestellt." Die Gesamtkosten sind beträchtlich, liegen aber deutlich unter 300.000 Euro und damit unter früheren Schätzungen. Mit der Ausführung hat die Glasmalerei Derix in Kevelaer begonnen. Zur Finanzierung tragen auch Spenden bei. Bereits 40.000 Euro sind in diesem Jahr eingegangen. Das Bistum leistet einen Zuschuss.
Die drei Vorgängerkirchen:
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*© MARTIN WILLING |