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Weltbeweger
Schürmanns

Klaus Schürmanns (gelbes Hemd) zusammen mit
Kevelaers Bürgermeister Dr. Axel Stibi (im Dienstanzug) und
Vorstandsmitglied Winne Stelzer (im Weißhemd) im Freibad Kevelaer.
Im gemeinnützigen Internetforum "Weltbeweger"
der Berliner Stiftung Bürgermut wird die ehrenamtliche Arbeit des in
Kevelaer wohnenden Journalisten Klaus Schürmanns (>
Klever
Wochenblatt) und des von ihm geführten Bädervereins besonders gewürdigt.
Was Schürmanns und seine Mitkämpfer in Kevelaer geleistet haben, wurde
im Rahmen einer bundesweiten Recherche als herausragendes Beispiel für Bürgermut,
der die Welt bewegt, ausgewählt.
Zur Vorgeschichte heißt es auf der Internetseite des Forums u.a.:
Anfang der neunziger Jahre musste das
Freibad im niederrheinischen Kevelaer dringend saniert werden. Die Stadt
entschied sich jedoch dagegen. Als die Schließung drohte, regte sich
Protest. Eine Bürgerinitiative schaffte es, das Bad zu sanieren und auf
Dauer zu erhalten.
Klaus Schürmanns zählt wegen seiner Chlorallergie nicht gerade zu den
eifrigsten Schwimmern von Kevelaer. Dennoch bekam er einen ordentlichen
Schreck, als dem städtischen Freibad die Schließung drohte. Mit seiner
achtzigjährigen Geschichte ist das Bad zu einer Institution geworden,
mit der die Bewohner viele persönliche Erinnerungen verbinden. „Hier
hat schon der Großvater meiner Frau als Schwimmmeister gearbeitet“,
erzählt Schürmanns.
Doch der Stadtrat entschied sich 1992 gegen eine dringend nötige
Sanierung. Als fünf Jahre später Pläne für ein Naturfreibad bekannt
wurden, schlugen die DLRG und andere Schwimmvereine Alarm. Der
Journalist Schürmanns beschloss, gemeinsam mit den Vereinen eine Bürgerinitiative
zum Erhalt des Freibades zu gründen – den Bäderverein Kevelaer.
Dieser bot der Stadt an, das Bad zu sanieren und auf Dauer zu erhalten.
„Wir haben von Anfang an mit dem Stadtdirektor zusammengearbeitet“,
erzählt Schürmanns. Diese Kooperation zahlte sich bald aus. 1998
stimmte der Stadtrat einer Vereinbarung zwischen Stadt und Bäderverein
zu, die den Erhalt des Bades langfristig sichert. Die Übereinkunft
besagt: Bis zum Jahr 2013 wird der Bäderverein das Schwimmbad mit
eigenen Händen und eigenem Geld sanieren. Dafür beteiligt sich die
Stadt mit 700.000 Euro an den Kosten, stellt Bademeister und weiteres
Personal."
Inzwischen ist das durch und durch
sanierte und modernisierte Freibad ein Eldorado für Schwimmfreunde in
Kevelaer und Umgebung - Dank des Einsatzes der größten "Bürgerinitiative"
Kevelaers, für die sich Klaus Schürmanns und seine Helfer seit Jahren
ehrenamtlich einsetzen.
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